Religiöse Stätten von Cerreto Guidi

Pfarrei St. Leonard

Die Ursprünge der Pfarrkirche San Leonardo sind nicht bekannt; ein Memorandum aus dem 19. Jh. trägt das Datum 1183 als Errichtungsjahr der Kirche. Sie wurde mehrmals renoviert; im Jahre 1827 nahm das Gebäude schließlich seine heutige Gestalt an, nachdem es von den Fundamenten wieder aufgebaut und erneut geweiht wurde.

Von den Altären aus dem 16./17. Jh. kommen die meisten Gemälde der Kirche. In der Kirche sind andere wertvolle Kunstwerke bewahrt, darunter erinnern wir das Taufbecken der Della Robbia und ein wertvolles Kruzifix aus dem 14. Jh.

 

Wallfahrtskirche Santa Liberata

Am Fuße des Hügels ,"Taubenschlag" genannt, befindet sich die Wallfahrtskirche Santa Liberata. An diesem Ort entstand im Jahre 1336 eine Kapelle zu Ehren der Jungfrau Maria, zum Dank der Befreiung von Cerreto von den Truppen des Mastino della Scala. Im Laufe der Zeit, nach vielen Erweiterungen und Renovierungen hat das Oratorium seine heutige Gestalt mit einer Veranda, fünf Altären, vier Kapellen, Presbyterium und Sakristei angenommen. Die Wallfahrtskirche enthält zahlreiche Kunstwerke und Fresken.

 

Oratorium von San Iacopo

Diese kleine Kirche, mit angrenzendem Krankenhaus, angegeben als " außerhalb und so nah an den Stadtmauern von Cerreto", wurde zum ersten Mal im Oktober 1466 erwähnt. Im Oratorium ist über dem Altar ein großes Gemälde der Madonna bewahrt, die San Iacopo erscheint , erst vor kurzem restauriert, aber von unsicherer Zuschreibung.

 

Kirche Santa Maria Assunta in Bassa

Die alte Kirche von Santa Maria Assunta, Sitz der Pfarrei Bassa, ist in historischen Texten als bereits im Jahr 998 bestehend erwähnt.

Die Anlage, die aus dem 7./8. Jh. vermutlich aus der Erweiterung einer bestehenden kleineren Kirche entstand,  erscheint heute als Folge mehrerer Rekonstruktionen im Anschluss an die Schäden, die durch wiederholte Überschwemmungen des Arno verursacht wurden.

Auf der linken Seite des Hochaltars sieht man den Altar der Madonna des Rosenkranz, während auf der rechten Seite ein Ziborium aus glasiertem Steingut  in der Form eines Tabernakels, in Hoch- und Tiefrelief der Della Robbia Schule beachtenswert ist.

 

San Bartolomeo in Gavena

Die Angabe der Pfarrkirche Gavena erscheint im Bericht eines späteren pastoralen Besuches von 1355 als Angehörige der Pfarrei von Cerreto Guidi. Die Kirche hat eine einfache Struktur mit einem rechteckigen Grundriss mit einem einzigen Kirchenschiff mit dem Presbyterium und dem Glockenturm an den Seiten. Der Innenraum verfügt über keine besonderen Wertsachen außer einer Skulptur der Madonna mit Kind mit einem Schrein auf der linken Seite des Hochaltars.

 

Kirche St. Peter und Paul Apostel in Stabbia

Der Bau der Kirche SS. Apostel Petrus und Paul, die die Stadt Stabbia und den Sumpf dominiert wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. abgeschlossen. Das heutige Gebäude entspricht einer engen und verschobenen Verschmelzung von Gebäuden (Kirche, Pfarrhaus, Glockenturm), mehrere Stockwerke hoch mit Höhepunkt am Gipfel der Turmkuppel. Die Fassade, die von zwei Relief Säulen eingeschlossen sind, hat eine einfache Struktur und ein Satteldach

Santa Maria della Neve in Lazzeretto

Im Jahre 1881 auf den Ruinen des Oratoriums von Santa Maria delle Neve aus dem 17. Jh. erbaut.

Pfarrei St. Leonard  in Ripoli

Das heutige Aussehen der Kirche stammt  aus einer typischen Anlage von Ende 18. Jh. mit fast quadratischem Grundriss, schlichter Fassade, schmalem Haupttor und kleinen quadratischen Fenstern im oberen Teil.

Oratorium der Heiligen Dreifaltigkeit

Entlang der Ringstraße, die den Hügel der Villa Medici umgibt, liegt das Oratorium der Heiligen Dreifaltigkeit. Das kleine Gebäude wurde im Jahr 1587 errichtet. Das heutige Gebäude, das im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut wurde, stammt aus dem Jahr 1607. Das Oratorium besteht aus einem einzigen Schiff mit steinernem Altar und rückseitiger Sakristei.

Im Inneren sind die Holzbänke aus dem 19. Jh. der Mitglieder der Bruderschaft, die Gemälde aus dem 18. Jh. an den Wänden und ein Tisch aus dem Jahre 1587, der die Messe des heiligen Gregor von Domenico Cresti darstellt, Passignano genannt,  zu bewundern.